4. Türchen

Jetzt sind es nicht einmal mehr drei Wochen bis Weihnachten, so langsam sollte man sich entscheiden was man gerne zu Weihnachten verschenken möchte. Vielleicht ist ja unser Angebot hinter dem 4. Türchen genau das, was Sie suchen.

Heute verbirgt sich etwas ganz besonderes in unserem Adventskalender. Bei diesem Schmuckstück wurden DIE Klassiker in Sachen Schmuck verarbeitet, jedoch nicht auf die klassische Art und Weise, sondern frisch und modern.

Neugierig geworden? Dann sollten Sie gleich das 4. Türchen öffnen.

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2. Türchen

Auch heute gibt es wieder ein besonderes Angebot in unserem Adventskalender. Nur heute ist der Gutscheincode Gültig, der sich hinter dem aktuellen Türchen steckt und wieder lässt sich einiges sparen.

Ohne dieses Instrument wäre ein Zimmer nicht vollständig, es verbindet Natur und Technik und verleiht dem Tag eine gewisse Ordnung.

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Schmuck und Uhren Adventskalender

kalender2014

Wie letztes Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder unseren Adventskalender, so kann man sich die Zeit bis Weihnachten jeden Tag mit einem besonderen Schmuckangebot versüßen. Vielleicht ist ja auch die ein oder andere Geschenkidee dabei, oder man entdeckt eine schöne Kleinigkeit für sich selbst.

Heute, dem 1. Dezember ist es wieder so weit das erste Türchen des Adventskalenders wird geöffnet. Was uns als Kinder mit Bildern oder Schokolade die Wartezeit auf Heiligabend verkürzt hat, hat sich bis heute in unsere schnelllebige Zeit gehalten. Bei uns sind es allerdings keine Bilder oder Schokolade die sich hinter den Türchen verbirgt, sondern attraktive Angebote rund um Schmuck und Uhren, so lässt sich bei der Kleinigkeit für sich selbst oder beim hochwertigen Geschenk sparen.

 

1. Türchen

Den Start macht zwar kein Schmuckstück, jedoch wird dieser Artikel für jeden interessant der mehr als eine handvoll Schmuckstücke besitzt. Unser Angebot von heute verspricht Ordnung, Sicherheit und Charme. Dabei handelt es sich um ein Markenprodukt, dass auch seine Versprechungen hält.

Neugierig geworden? Dann sollten Sie gleich das 1. Türchen öffnen.

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Weihnachtsschnäppchen

santa-160903_1280Wie jedes Jahr wird es nun so langsam Zeit sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. Wer sich jedoch nicht so viel Zeit lässt, hat jetzt noch die Gelegenheit das ein oder andere Schnäppchen zu machen, denn pünktlich zum Weihnachtsgeschäft werden die Lager umgestellt und mit neuen Waren gefüllt, und da Schmuck zeitlos ist, fällt der Unterschied nicht auf.

Das Gedränge in den Kaufhäusern wird in den nächsten Wochen schlagartig zunehmen, denn Weihnachten steht vor der Tür und wer nicht am 24.12. ohne etwas unter dem Weihnachtsbaum sitzen möchte, wird nicht darum herum kommen, sich über mögliche Geschenke ein paar Gedanken zu machen. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft aktualisieren die meisten Händler ihre Bestände und um Platz zu haben für die aktuellen Produkte wird der Lagerbestand mit hohen Rabatten verkauft. Für alle Schnäppchenjäger also die ideale Zeit auf Weihnachtsbummel zu gehen und schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu erwerben.

Schmuck Schnäppchen zu Weihnachten

Über Geld spricht man zwar nicht, jedoch wird sich sicherlich der ein oder andere unwohl dabei fühlen, wenn man einen Hang zum Sparen bei Geschenken findet. Ganz besonders kann man dies an Technikprodukten sehen, wenn z.B. nicht die aktuelle Spielkonsole verschenkt wird, sondern nur der Vorgänger, das Tablett nicht das aktuelle Android OS hat oder das Notebook viel zu wenig Arbeitsspeicher mitbringt. Schmuck hingegen ist, bis auf einige modische Ausnahmen, zeitloser. Zwar lässt sich einiger Schmuck auf das Jahrzehnt ungefähr datieren, aber ob der Schmuck aus der vorhergehenden Saison stammt oder es sich um die aktuelle Kollektion handelt, lässt sich weit schwerer erkennen.

In unserem Rabattmarkt finden sich zahlreiche Sonderangebote an Schmuck und Uhren.

Das Gesparte richtig investieren

Wer dennoch einen festen Betrag ausgeben möchte, kann gleich zum höherwertigen Schmuck greifen und hat gleich doppelt gespart. Je teurer der Schmuck wird, umso stärker verringern sich die Fertigungskosten und der Preis nähert sich mehr und mehr dem Materialwert an.

Schmuck kommt pünktlich zu Weihnachten an

Einen unbezahlbaren Vorteil bietet der Geschenkekauf schon jetzt, die Geschenke kommen rechtzeitig an und man spart Angst, Ungewissheit und Verzweiflung, denn falls doch etwas schief gehen sollte, hat man noch genügend Zeit für Alternativen.

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Diese Steine sind ähnlich einem Rubin

Der Rubin ist nach wie vor ein beliebter Schmuckstein und kann durchaus teurer als ein Diamant gehandelt werden, aber ein Rubin ist nicht unverwechselbar. Leider oder auch zum Glück gibt es – neben den Synthesen – Steine die dem Rubin zum verwechseln ähnlich sehen und doch keine Rubine sind.

Edelsteine zu Unterscheiden ist eine große Kunst und ohne einen Stein zu beschädigen lässt sich dieser nur schwer sicher bestimmen. So verwundert es auch nicht, dass es Steine gibt die sich kaum vom Rubin unterscheiden lassen. Die Unterschiede liegen in der Härte, der Dichte und und dem Dichroismus, also in Welten die fernab des täglichen Gebrauchs stattfinden.

Pluripotenter Zirkon

Ein Zirkon kann durchaus für einen Rubin gehalten werden.  Bild von Hi-Res Images of Chemical Elements (http://images-of-elements.com/zirconium.php) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Ein Zirkon kann durchaus für einen Rubin gehalten werden.
Bild von Hi-Res Images of Chemical Elements (http://images-of-elements.com/zirconium.php) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Der Zirkon ist an gemeinhin als ein dem Diamanten ähnlicher Stein und damit als verhältnismäßig viel günstigere Alternative bekannt und dennoch existieren Zirkone, welche nicht farblos sind, sondern einen roten Farbton besitzen, welcher dem Rubin sehr ähnlich kommen kann.

Spinell – nicht unverwechselbar

Der Spinell beweist, das die Feststellung um welchen Stein es sich handelt alles Andere als einfach und eindeutig ist. Der rote Spinell sieht dem Rubin in der Tat derart ähnlich, dass einige Steine in den Britischen Kronjuwelen fälschlich als Rubine bezeichnet wurden. Aber auch einige Steine aus der Krone der Wittelsbacher von 1830 sind Spinelle und keine Rubine.

 

Seltener rot/ rosa farbener Topas

Als roter oder rosa farbener Stein kommt der Topas nur selten vor, dennoch sind eben diese Topas sehr dem Rubin ähnlich. Mit einer Härte von 8 und einer Dichte von ~3,55 g/cm³ ist der Topas nicht nur weicher als der Rubin, sondern hat auch eine geringere Dichte.

 

Almandin eine eher unbedeutende Granatvarietät

Ein Almandin im Rohzustand

von Didier Descouens (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons


Als Granatvarietät hat es der Almandin unter den Schmucksteinen zu keinem besonders berühmten Platz gebracht und dennoch kann man Ihn mitunter nur schwer von dem Rubin unterscheiden.

 

Der alt ehrwürdige Pyrop

Auch der Pyrop gehört zu der Granatgruppe, aber anders als der Almandin ist er nicht “irgendein Granat”, sondern vielmehr “der” Granat, welcher im 18 und 19. Jahrhundert unter “Böhmischer Granat” als Schmuckstein zu ansehen gelangte.

 

Turmalin

Rubellit gehört zur Turmalingruppe

Rubellit gehört zur Turmalingruppe von Kluka, via Wikimedia Commons

Der Name Rubellit erinnert schon an den Rubin, jedoch ist Rubellit als eigenständiger Stein nicht anerkannt. Er ist eine Varietät des Elbait – einem Edelstein der Turmalingruppe.

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Katzenauge, Falkenauge und Tigerauge

Ein Chrysoberyll

Ein Chrysoberyll
von Matteo Chinellato (http://www.mindat.org/photo-282796.html) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Schon seit der Antike bewundern Generationen von Menschen die Augen der Katzen. Sie sind ein außergewöhnliches Sinnesorgan, das funktionell und an Schönheit keine Vergleiche hat. Der Mensch strebt stets nach Perfektion und das menschliche Auge ziemlich imperfekt ist, wird ein edler Schmuckstein, der die äußerliche Schönheit der Augen der Katzen hat auch Katzenauge genannt.

In der Edelsteinkunde wird als Katzenauge ein Chrysoberyll bezeichnet, eine Quarz Varietät aus der Mineralklasse der Oxide und Hydroxide. Chemisch gesehen ist das gemmologische Katzenauge ein Beryllum-Aluminat. Der Chrysoberyll ist in reiner Form farblos bis weiß, durchsichtig mit Glasglanz. Er bildet meist kurzprismatische Kristalle aus, die parallel zur C-Achse (doppelt brechende Achse) gestreift sind. Der Chrysoberyll neigt auch zur Zwillingsbildung. Dies sind mindestens zwei miteinander verwachsene Kristalle. Bei der Zwillingsbildung entsteht zusätzlich ein Symmetrie-Element (unverändert nach Transformation), entweder eine Zwillingsebene oder eine Zwillingsachse. Bei dem gebildeten Kristallsystem kann es zu Gitterbaufehlern kommen, die eine Vielfachlichtbrechung zur Folge haben und den Edelstein einfach weiß erscheinen lassen. Bei natürlichen Fremdbeimengungen von z.B. Chrom und/oder Eisen kann der Chrysoberyll eine goldgelbe, grüngelbe, blaugrüne oder braune Farbe annehmen. Je stärker die natürliche Farbgebung des Chrysoberylls ist, umso mehr nimmt die Transparenz ab.

Der Chrysoberyll ist ein außergewöhnlich wertvoller Edelstein mit einer Mohshärte von 8,5 und ist somit das vierthärteste Mineral. der Chrysoberyll bildet sich meist magmatisch mit Begleitmineralen z.B. Albit, Apatit, Beryll, Granat, Spinell, Topas und Turmalin. Die Fundorte sind u.a. Österreich, Schweiz, Italien, Afrika, Brasilien, Antarktis, um nur einige der 300 bisher bekannten Fundorte zu nennen. Eine andere Erscheinungsform des Chrysoberyll ist der Alexandrit, der über sehr starken Pleochroismus verfügt. Je nach Lichtquelle und Winkel wechselt er seine  Farbe von rot nach grün und umgekehrt sowie in Mischfarben, seltener wechselt er nach gelb. Der Alexandrit ist klar und durchsichtig. Eine weitere Varietät ist der Alexandrit-Katzenauge, der das gleiche Erscheinungsbild aufweist wie das Katzenauge selbst.

Anhänger 925 Sterling Silber mit einem Katzenauge

Ein Anhänger 925 Sterling Silber mit einem Katzenauge aus unserem Sortiment

Ein anderes Mineral, das ebenfalls  gemmologisch als Katzenauge bezeichnet wird ist das Falkenauge. Es ist ein Quarz, das mikroskopisch kleine Kristalle ausbildet und ist äußerlich aufgebaut wie Achat in schichtweisen und parallelen Lagen des Steins. Die Farben sind dunkelblau, blaugrau und blaugrün mit natürlichen Einlagerungen von Hornblende. Das Falkenauge wird hauptsächlich in Australien und Afrika gefunden. Durch Pseudometamorphose (Kristallisation eines Minerals in ein anderes, äußerlich Ursprungsmineral und innerlich ausgetauscht) des Falkenauges wird die eingelagerte Hornblende verdrängt und mit Quarz ausgetauscht, auch Verwitterung genannt. Dieses so entstandene Mineral nennt man dann Tigerauge. Die Farbe des Falkenauge ist meist blau mit schillernden Streifen. Die Mohshärte beträgt 6-7. Die Naturfarben des Tigerauges sind goldbraun oder goldgelb gemasert. Weiße, rote oder violette Tigerauge sind nicht natürlich, sondern durch Brennvorgänge künstlich erzeugte Farben. Das Tigerauge verfügt über eine Mohshärte von 6-7.

Wenn man einer Katze einmal tief in ihre wunderschönen Augen blickt, so fällt nicht allein die außergewöhnliche Farbgebung von blau, blaugrün, blaugelb und grüngelb auf, sondern auch eine glatte Oberfläche über die je nach Lichteinfall Lichtglanz gleitet. Die in der Gemmologie als Katzenaugen bezeichneten Minerale und Farbwechselsteine haben die gleichen Eigenschaften wie die Augen einer Katze. Diesen Katzenaugen Effekt bei Steinen nennt man Chatoyance Effekt.  Die Bezeichnung ist französisch, Le Chat bedeutet die Katze.

 Anhänger 925 Sterling Silber mit Zirkonia und Katzenauge grün

Ein
Anhänger 925 Sterling Silber mit Zirkonia und Katzenauge grün aus unserem Sortiment

Dieser Artikel will sich nicht mit den zahlreich im Handel erhältlichen Repliken und Imitationen beschäftigen, sondern nur mit Naturedelsteinen mit Chatoyance Effekt. Der natürliche Katzenaugeneffekt von Edelsteinen wird durch den Cabochon Schliff ergänzt. Cabochon ist die französische Bezeichnung für Nadelkopf. Cabochon Schliff kann man zumindest ansatzweise mit einem Linsenschliff vergleichen, wobei die natürliche Konsistenz und Lichtbrechung des unbehandelten Steins berücksichtigt wird.  Er ist ein Glattschliff ohne Facetten, meist ist die Oberseite gewölbt, also konvex und die Unterseite gerade oder flach, die Form ist rund, oval oder marquise. Bei Doppel Cabochon Schliff ist auch die Unterseite konvex geschliffen. Der Cabochon Schliff ist auch unter den Begriffen Mugelschliff und Glattschliff bekannt und gehört zu den sehr alten Schliffformen, besonders für Diamanten. Auch heute noch wird der Cabochon Schliff für wenig lichtdurchlässige Diamanten angewendet. Durch diesen Schliff verstärkte Lichtreflexionen das Changieren wird betont. Flächenglanz, Flächenschiller und Farbenspiele auch an der Oberfläche des Edelsteins sollen durch den Cabochon Schliff hervorgehoben werden. Z.B. das Adulareszieren des Mondsteins als oberflächiger blauweißer Glanz, der Sternsaphir als Lichterscheinung oder das Opalisieren (Farbenspiel) des Edelopals sind Effekte durch den Cabochon Schliff und natürliche Erscheinung des Edelsteins.  Bei vielen weiteren Farwechseledelsteinen als den bereits genannten kommt das Chatoyieren (Katzenaugeneffekt) vor und werden demzufolge Katzenaugen genannt.  In der Schmuckherstellung anders als in der Gemmologie werden alle Farbedelsteine mit Chatoyance Effekt in Cabochon oder Doppel Cabochon Schliff Katzenauge genannt.

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Schmuck übersteht 1950 Jahre im Erdboden

"Colchester mosaic" by access.denied - http://www.flickr.com/photos/access/395606932/. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Ein Mosaik aus Colchester zeugt noch von der Zeit der römischen Besatzung. “Colchester mosaic” by access.denied – http://www.flickr.com/photos/access/395606932/. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

In Colchester wurde bei Renovierungsarbeiten eines Kaufhauses nun ein besonderer Fund von Schmuck aus der Zeit der römischen Besatzung Englands ausgegraben. Der Fund wurde auf das Jahr 61 n. Chr. datiert, als Colchester durch den Aufstand der Boudicca niedergebrannt wurde. Für die Archäologen ist dieser Fund von besonderer Bedeutung, da dieser der besterhaltenste dieser Art in  Großbritannien ist.

Ein Eigentümer wechseln kann so einige Veränderungen mit sich bringen, so auch für die Archäologen des Colchester Archaeological Trust, die durch die Renovierungsarbeiten am Kaufhaus Williams & Griffin schon seit einigen Monaten die Gelegenheit haben einen Blick auf die Überreste des alten Camulodunum zu werfe, welche sich noch immer unter dem heutigen Colchester befinden. Nachdem Camulodunum im Rahmen der Boudicca Revolte im Jahre 61 n. Chr. nach einer zweitägigen Belagerung bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde, wurde die Stadt Colchester aufgebaut. Das alte Camulodunum geriet in Vergessenheit.

 

Die Bewohner wurden nicht evakuiert, sondern hofften auf die neunte Legion

Bis heute stehen noch die Mauern des alten Camulodunum und lassen erahnen wie die Antike Stadt ausgesehen haben muss. "Camulodunum Roman Wall, Colchester" by Monika - originally posted to Flickr as Roman. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Bis heute stehen noch die Mauern des alten Camulodunum und lassen erahnen wie die Antike Stadt ausgesehen haben muss.
Camulodunum Roman Wall, Colchester” by Monika – originally posted to Flickr as Roman. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Zur Zeit der Belagerung hofften die Bewohner vergeblich auf das Eintreffen der neunten Legion und suchten Schutz in ihren Häusern. So vermuten die Archäologen, dass der Schmuck – welcher einer wohlhabenden römischen Bürgerin gehört haben musste – durch einen Diener unter dem Fußboden im Flur eines Hauses versteckt wurde. Nicht weit von dem Fund haben die Archäologen im gleichen Flur Knochenreste eines Menschen gefunden welche durchaus in einen Kampf verwickelt gewesen sein konnte, wie Knochenabspaltungen vermuten lassen.

 

Der Schatz

Der Schatz konnte bereits teilweise von der in einschließenden Erde befreit werden. So konnte man bereits folgende Gegenstände feststellen:

  • drei Goldarmreife
  • ein kleiner Beutel mit Münzen
  • eine kleine Schmuckschachtel mit
    • zwei paar Ohrringen
    • vier Goldringe

Jetzt wird der Schmuck konserviert und von organischen Substanzen wie Leder und Holz befreit. Letztendlich soll der Schmuck in den Museen in Colchester und Ipswich ausgestellt werden.

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Das Ende der “diebischen Elster”

Elster im Baum

Der Mythos der “diebischen Elster” ist Geschichte, wie es Verhaltensforscher an der Universität Exeter belegten.

Verhaltensforscher an der Universität Exeter haben in Experiment die landläufige Behauptung widerlegt, dass die Elster ein diebischer Vogel ist. Vielmehr fanden die Forscher heraus, dass sich die Vögle eher vor unbekannten oder sogar spiegelnden Objekten fürchten.

Sicher wurden die meisten schon einmal ermahnt vor Elstern insbesondere Schmuck und anderen glitzernde Gegenstände zu verstecken, da diese Vögel angeblich diese Dinge mitnehmen. Dieser Behauptung ist nun Psychologen am “Centre for Research in Animal Behaviour” (CRAB) an der Universität Exeter haben sich dieser Behauptung angenommen und sie auf den empirischen Prüfstand geschickt. Hierbei wurden den Vögeln zwei Schalen mit Futter und zwei Schalen mit Gegenständen im Anstand von 30 cm dargereicht. Bei den Gegenständen handelte es zum Einen um glänzende Ringe und Schrauben und zum Anderen um mit blauen Lack bemalte Ringe und Schrauben.

Diese Schalen haben die Forscher zum einen wild lebenden Elstern auf dem Campus der Universität als auch Elstern aus einer Vogel Auffangstation angeboten und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Lediglich zweimal von 64 Test wurde ein glänzender Gegenstand aufgenommen, jedoch sofort darauf wieder fallen gelassen. Statt dessen, dass die Vögel durch die Gegenstände angezogen wurden, reagierten sie eher verängstigt. Die Elstern aus der Auffangstation ignorierten die Gegenstände ganz.

Somit sind wir nun zwar um einen Mythos ärmer, aber auch um Wissen weiter.

(Quelle: http://www.exeter.ac.uk/news/research/title_406690_en.html)

 

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Rhodonit und Rhodochrosit, die natürliche Vielfalt in Rosé

Ein roher Rhodonit.

Ein roher Rhodonit.
Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0 [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Der Rhodonit ist ein vielseitiges Mineral in rosa bis himbeerfarben und manchmal mit interessanten Maserungen versehen. Die Farbgebung und Bänderung im Stein sind natürlich. Bisher sind keine Fälschungen, Rekonstruktionen oder künstliche Veränderungen bekannt geworden. Jedoch kann es zu Verwechslungen kommen mit Rhodochrosit und je nach Schliff mit Granat und rotem Turmalin. Die Bezeichnung Rhodonit ist entlehnt aus dem Altgriechischen und kommt von “Rhodos” dies bedeutet Rose. Das Mineral Rhodonit erhielt seine Bezeichnung wegen seines Rosen ähnlichen Aussehens. Schriftliche dokumentiert wurde diese Bezeichnung erstmals im Jahre 1819.

Die chemische Zusammensetzung von Rhodonit ist Mangan, Silicium und Sauerstoff. Er ist ein anerkanntes eigenständiges Mineral und gehört zur Mineralklasse der Silikate und Germanate, zur Abteilung der Ketten- und Bandsilikate bzw. Inosilikaten und gehört zur Rhodonit-Gruppe. Der Rhodonit verfügt über eine Mohshärte von 5,5 bis 6,5 und gehört somit zu den Schmucksteinen. Seine weiteren Farbvarianten sind gelb, rot und rotbraun. Eine Rhodonit Varietät mit z.B. Zink Einlagerungen nennt man Fowlerit. Zuweilen ist der Rhodonit von schwarzen Mangan-Fäden durchzogen, was ein sehr interessantes Muster und natürlich schönen Kontrast ergibt.  Er bildet ein umfangreiches Kristallsystem aus und kommt in vielen bizarren Formen vor sowie Verwachsungen mit anderen Mineralen. Der Rhodonit wird gern als Schmuck- und Heilstein verwendet, auch in der Astrologie spielt er eine große Rolle.  Sogar spricht man dem Rhodonit mystische Eigenschaften zu z.B. Schutz in Anlehnung an den Glauben eines Schutzengels.

Armband 925 Silber mit Rhodonit

Ein Armband 925 Silber mit Rhodonit aus unserem Sortiment.

Der Rhodonit wird in über 7oo Orten gefunden von Europa bis Südamerika. Obwohl er an vielen Orten vorkommt, gehört er dennoch zu den seltenen Kettensilikaten und ist einfach ein schön anzusehender Stein. Weiter übliche Namen für das Mineral Rhodonit sind: Allgit, Heteroklin, Hornmangan, Mangan-Jaspis, Manganolith, Rotspat, Rotstein.

Dem Rhodonit äußerlich sehr ähnlich ist der Rhodochrosit. Eine interessante Variante ist, dass einige Rhodochrosite fluoriszieren. Der Stein absorbiert kurzwelliges Licht und daraus folgt eine Emission von langwelligem Licht und elektromagnetischen Wellen.  Legt man also einen bestimmten Rhodochrosit mit diesen Fähigkeiten in die Sonne, so kann er in unterschiedlichen Farben leuchten. Das auftretende  Farbspektrum bei Aufladung mit natürlichem Licht ist anders als bei künstlichem Licht. Der Name Rhodochrosit kommt von der altgriechischen Bezeichnung “rhodochros” und bedeutet rosenfarbig. Er kommt in verschiedenen Rosé-Tönen, himbeerfarben bis rot, orange-rot und schwarz vor.  Die unterschiedliche Farbgebung beruht einmal auf Verwitterung  wobei die Farbe nachdunkelt oder aufgrund sehr hoher Temperaturen bei der Bildung des Steins und lässt ihn rot werden.

Aquamarin und Edelsteincollier

Ein Aquamarin und Edelsteincollier in Gold 14 K (585) aus unserem Sortiment. Bei diesem Collier wurden auch rosa Rhodocrositen verarbeitet.

Der Rhodochrosit ist ein eigenständig anerkanntes Mineral und besteht aus Mangan, Kohlenstoff und Sauerstoff. Der Rhodochrosit altert im Laufe der Jahre und kann eine dunkle bis schwarze Kruste aus Mangan Oxiden erhalten. Er gehört zur Mineralklasse der Carbonate und Nitrate und ist demnach ein Mangancarbonat. Der Rhodochrosit bildet ein Kristallsystem aus mit Glasglanz und verfügt über eine Mohshärte von 3,5 bis 4,5 und zählt somit zu den Schmucksteinen. Der Rhodochrosit ist auch unter den Namen Manganspat, Inka Rose,  Rosenspat und Himbeerspat bekannt. Er wird meist in mannigfaltigen und bizarren Formen gefunden. Oft tritt im Kristall selbst eine auffällige Bänderung auf. Der Rhodochrosit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral und wird nahezu überall auf der Erde gefunden. Die Verwendung des Mineral Rhodochrosit hat eine Jahrtausende alte Tradition. Schon vor etwa 17.000 Jahren verwendete man Manganoxid als Farbstoff und zur Herstellung von Glasuren.

Der Rhodochrosit wurde schon in Peru in der prä-inkanischen Zeit als Schmuckstein verarbeitet.  Aufgrund archäologischer Funde wurde der Rhodochrosit im antiken Ägypten als Grabbeigabe mit den verstorbenen bestattet. Seine Berühmtheit und Beliebtheit reicht bis heute, so ist er der Nationalstein von Argentinien geworden.

Rhodonit und Rhodochrosit sind farblich und von der natürlichen Form die “Rosensteine”. Von Sammlern und Schmuckliebhabern begehrt und geschätzt,  von Schmuckdesignern in romantisch und schöne Schmuckstücke verarbeitet.

 

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Farbedelsteine

Paraiba Turmalin

Ein Paraiba Turmalin in Rohform.
Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0 [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Farben sind allgemein betrachtet eine chemisch- physikalische Lichtreflexion. Die Auswertung der Lichtreflexion findet im Gehirn statt. Ebenso die Entscheidung, welche Farbe am Besten gefällt. Dies ist eine subjektive und emotionale Entscheidung, die meist spontan getroffen wird. Diese Entscheidung wird beeinflusst durch Symbole und Vergleiche, die vererbt werden sowie durch Umwelteinflüsse und Stimmungen. Mit anderen Worten, die Entscheidung über Lieblingsfarben oder die, die man überhaupt nicht ausstehen kann, sind nicht definierbar und auch nicht zu verallgemeinern. Auch einen bestimmten Typ Mensch kann man davon nicht ableiten.

Zu den begehrtesten Farbedelsteinen zählen die Turmaline, weil sie in vielen Naturfarben, natürlichen Farbmischungen, oft kristallklar und hart mit einer Mohshärte von 7 bis 7,5 vorkommen. Die Grundfarben der Turmaline sind blau, grün, rot, rosa, braun und schwarz. Die Klassiker sind die blauen und grünen Turmaline. Die blauen Turmaline erscheinen in einem sehr dunklen Blaugrün und die grünen Turmaline in einem satten Grün auch Flaschengrün genannt. Im Moment gehört der Rote Turmalin, der Rubellit eine Varietät des Minerals Elebanit der Turmalin Gruppe zu den  absoluten Stars der Farbedelsteine. Der Rote Turmalin kommt in allen Rotschattierungen vor, von  Rosé- bis Rubinrot. Je mehr der Rote Turmalin einem guten Rubin in der Farbe ähnelt, umso begehrter wird er. Der Rote Turmalin ist ein Magnesium- Aluminiumsilicat mit Bohr. Der bekannteste Rote Turmalin oder Rubellit wurde von König Gustav III von Schweden im Jahre 1786 an Katharina die Große von Russland geschenkt. Gleichrangig an Beliebtheit und sehr begehrt ist der Paraiba Turmalin. Dieser außergewöhnlich prächtige Farbedelstein wird meist in Mosambik und Brasilien  gefunden. Sein Farbspektrum reicht von neon-blau-grün bis neon-grün.

Rote Turmalin Ohrstecker

Ein paar Rotgold Ohrstecker mit roten Turmalinen aus unserem Sortiment.

Ein “Dauerbrenner” in der Beliebtheitsskala der Farbedelsteine ist der Granat. Ähnlich dem Roten Turmalin dem Rubellit ist der Rhodolith aus der Granatfamilie. Er ist meist dunkel rosa- rot mit Schattierungen von rosé und purpur. Aber unverwechselbar zu erkennen durch die feinen Körner im Innern des Kristalls. Granat Edelsteine werden nie behandelt. Der wunderschöne und sehr seltene Mandarin-Grant aus der Gruppe der Spessartine ist wegen seiner natürlich leuchtend Orange- Farbe und seines Feuers ein neuer und sehr begehrter Schmuck- Edelstein.

Ein bezaubernder und sehr beliebter Farbedelstein ist der Aventurin mit Mohshärte 7. Diese Quarzvarietät verfügt über eine hellgrüne oder hell orange- rote Grundfarbe und glitzert durch seine Glimmer- oder Hämatit-Einlagerungen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieser Farbedelstein nach der heutigen Mode und Geschmack auf der Beleibtheitsskala ganz oben steht.  In edlem Hellblau erscheint der Dianit aus Russland, hier unter dem Namen Blaue Jade bekannt.  Zartes Hellblau glatt und glänzend reiht die Blaue Jade sich in den Cannon der beliebtesten Farbedelsteine ein.

Ein “Evergreen” ist er Lavendel Amethyst aus Viktorianischer Zeit in violett- bläulicher Farbe.  Der Amethyst verfügt über Mohshärte 7.  Sein natürliches Farbspektrum beinhaltet Rosé-Töne, Lila, Lavendel, violett, blau und hellgrün. Mal in Facettenschliff oder glatt Chabochon  geschliffen mit Chatoyance-Effekt zählt der Amethyst zu den Schönheiten der Farbedelsteine.

Zu den wertvollsten, seltensten und schönsten Farbedelsteinen  zählt der Padparadscha-Saphir oder Lotus-Saphir.  Saphire existieren natürlich in großer Farbauswahl: in weiß, rosé, orange, gelb, grünlich, verschiedene Blautöne, rot, braun und schwarz. Der Padparadscha-Saphir ist von der Grundfarbe orange und leuchtet in hellem Rosé.

Einer der meist gekauften blauen Edelsteine ist der Blautopas. Dabei ist zu bemerken, dass der natürliche Blautopas blass hellblau ist und vom natürlichen Aquamarin in hellem wasserblau kaum zu unterscheiden ist.  Die andere Blautopas Variante in kräftigem Hellblau oder intensivem Blau z.B. unter den Namen London Blue, Sky Blue, Swiss Blue und Ocean Blue (Meeresblau) sind eingefärbte weiße Topase z.B. durch Bestrahlung von Gamma- Strahlen oder erhitzen. Dieser Blauton ist sehr stabil.  Zerstörende Umstände für die Farbe des Blautopases sind Sonnenlicht, Salzwasser, Chlorwasser und Reinigungssubstanzen. Der natürliche Blautopas ist in der Schmuckherstellung nicht mehr gefragt, weil er vom Verbraucher nicht gekauft wird und eine Rarität geworden ist. Der natürliche Blautopas ist nur noch von Sammlern oder Schmuckdesignern gefragt.

 

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